Eleen Scholz


Psychotherapeutische Praxis für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene

Psychoanalyse/Tiefenpsychologie


Grundannahmen der psychodynamischen Psychotherapie


Zu den psychodynamischen Psychotherapieverfahren zählen die tiefenpsychologisch fundierte und analytische Psychotherapie. Sie haben die gemeinsame Grundannahme, dass im Laufe der Entwicklung eines Menschen unbewusste innere Konflikte auftreten können, die ungelöst zu psychischen Erkrankungen führen können. Diese inneren Konflikte stehen oft in Zusammenhang mit Gefühlen und Affekten, die in das Unbewusste verdrängt werden. Infolgedessen können seelische und körperliche Symptome entstehen, welche Ausdruck der inneren Not sind und einen missglückten Selbstheilungs- und Bewältigungsversuch darstellen. Dadurch haben die unbewältigten inneren Konflikte und die Symptome destruktive Auswirkungen auf die altersangemessene Entwicklung. Gleichzeitig werden Beziehungen durch die vermeintlichen Lösungsversuche belastet, was die innere Not weiter verstärkt.

Psychoanalyse

Bei der analytischen Psychotherapie wird die gesamte Lebensgeschichte in den Blick genommen. Sie beschäftigt sich intensiv mit den tieferliegenden, oft früh entstandenen psychischen Strukturen. In der analytischen Psychotherapie geht um das Erkennen und das Bewusstmachen von verdrängten Gefühlen, Erinnerungen und Beziehungsmustern, welche die krankheitswertige Symptomatik verursachen oder aufrechterhalten. Die vermeintlich unverständlichen Affekte und Gefühle können im therapeutischen Setting verstanden und im nächsten Schritt verändert werden, sodass neue Beziehungs- und Konfliktlösungsmöglichkeiten gefunden werden können. 


Tiefenpsychologie

Bei der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie liegt der Fokus mehr auf Problembereiche im Hier und Jetzt. Innere Konflikte können durch belastende Erfahrungen, Veränderungen in der Familie (z.B. Trennung, Geschwister, Krankheit), aber auch durch ganz normale Entwicklungsübergänge (z.B. Einschulung, Pubertät) ausgelöst oder verstärkt werden. In der psychotherapeutischen Behandlung können die unbewussten Motive und Konflikte der aktuell belastenden psychischen Symptomatik erkannt werden, wodurch eine Auseinandersetzung mit diesen ermöglicht wird. Durch das Verstehen der Zusammenhänge und der Ursachen der aktuellen Symptomatik, werden Veränderungen im Erleben und Verhalten ermöglicht.




Symptombilder

Bei Kindern und Jugendlichen können sich vielfältige psychische Symptombilder zeigen, welche ihre innere Not verdeutlichen.

Mögliche behandlungsbedürftige Symptome bei Säuglingen und Kleinkindern (0-3 Jahre):

  • Exzessives Schreien
  • Fütterstörung
  • Schlafstörungen
  • Regulationsschwierigkeiten
    … und vieles mehr.


Mögliche behandlungsbedürftige Symptome bei Kindern und Jugendlichen:

  • Bindungsstörungen
  • Depressionen
  • Impulsdurchbrüche
  • Störungen des Sozialverhaltens
  • Selbstverletzendes Verhalten
  • Angst- und Panikstörungen 
  • Zwänge
  • ADHS/ADS
  • Einnässen
  • Einkoten
  • Essstörungen
  • Schlafstörungen
  • Mutismus
  • Psychosomatische Beschwerden
    … und vieles mehr.